Pressestimmen (6)

Mit Gitarre, Klavier, Saxophon und witzigen Liedern riss das spielfreudige Duo aus Osnabrück gekonnt die kleinen und großen Zuschauer von ihren Sitzen: Mal galoppierten sie wie Kunibert, mal segelten sie wie ein Piratenschiff, mal grüßten sie wie die Indianer, „Hugh“! Natürlich machten die Zuschauer auch Bekanntschaft mit dem verfressenen Küchenkobold, Frech vom Blech von Kuchenteig, der sich buchstäblich durchs Leben beißt. Nach anderthalb vergnüglichen Stunden wusste das rotbackige Publikum nicht nur, welcher Mann die Suppe in die Tüte tut, sondern auch, warum Drachen keine Indianer fressen mögen. (Dorstener Zeitung)

Frech vom Blech und höchst musikalisch forderten „Zaches und Zinnober“ mit ihrem einstündigen Kinderliederprogramm zum Mitmachen auf. Und zwar so erfolgreich, dass am Freitagnachmittag im Schloss Seefeld nicht nur die Kinder, sondern auch deren Eltern lautstark Zugaben forderten. Im Rahmen des Kindertheaterfestivals „Lampenfieber“ stellte das aus Norddeutschland angereiste Duo das Programm „Frech vom Blech“ vor, das vor allem durch witzige, originelle Texte und fetzige „Mitmachmelodien“ begeisterte. Also der Saal im Sudhaus war wirklich ,,knallvoll“, wie ein kleiner Bub feststellte, und die Stimmung bestens. Auf vielen Sitzkissen am Boden, auf Stühlen, auf den Schössen von Müttern und Vätern, auf den Treppenstufen – überall wippten, klatschten und sangen die Kinder mit. Mit reichlich Beifall kann das Duo jedenfalls rechnen; es sind die gut verständlichen, cleveren Texte und die groovenden Rhythmen, die alle im Saal mitmachen lassen. Reichlich Applaus. (Süddeutsche Zeitung)

Die Piratenlieder waren denn auch die absoluten Renner im Konzert des Duos. Im Spagat zwischen emotionaler Poesie und aufrührerischem Protest segelten die Kinder mit weit ausgebreiteten Armen über die Weltmeere und jagten wenig später ihren Eltern mit großem Geschrei einen gehörigen Schrecken ein. Wunderschön ist auch der Song über die Kissenschlacht „Heute Nacht um acht“, die zur Küssenschlacht mutierte und dadurch noch schöner wurde. Neue Lieder haben Michael Zachcial und Ralf Siebenand getextet und komponiert. Das Publikum im beinahe voll besetzten Thoma – Haus durfte einige hören und erlebte Meister auf ihren Instrumenten, die Spaß am Musizieren haben. Fetzig und flott gebärdeten sich die Rhythmen, die vom Hocker rissen. (Münchener Merkur)

„Frech vom Blech“ heißt das Musikprogramm, das „Zaches & Zinnober“ einem durchweg begeisterten Familienpublikum im Glashaus Derneburg servierten. Seine ganz besondere Würze erhielt das Programm durch die wohl dosierten, in die Lieder hineingestreuten Mitmachaktionen und die mimisch und gestisch angereicherte Interaktion der beiden Künstler untereinander und mit dem Publikum.  Musikalisch sind die Kompositionen und Arrangements dieser „Chansons für Kinder“ immer anspruchsvoll und auf hohem Niveau. Man fühlt sich gelegentlich an die „Comedian Harmonists“ erinnert, aber auch Freddi Mercury hat einen kleinen Gastauftritt. Den nach eigenem Bekunden „weltberühmten“ Musikern ist trotz aller professionellen Routine der Spaß anzumerken, den sie beim S(w)ingen und Rocken auf der Bühne haben. Kein Wunder also, dass der musikalische Funke sofort übersprang. (Hildesheimer Allgemeine Zeitung )