von Berlin aus gehen wir nach Norden
die Augen die Haare stramm
vorbei an Hamburg weiter Richtung Küste
noch sind wir an Land
Liam sagt ihm tun die Füsse weh
wir schmieren sie dick mit Fernweh ein
ich sage: »Morgen gibt es Seetangflakes zum Frühstück
und Meerwind schläfert uns sacht ein!«
Liam sagt: »Wir sind das Meer
und das Meer ist ganz allein!«
Liam sagt: »Wir wollen den Sturm, die Flut,
des Meeres Mut in uns befreien!«
vor uns liegen blanke Dünen
und Liams blonde Haar fliegen hoch
da biegt sich der graue Horizont
ich sage: »Liam, was willst du noch?«
Liam sagt: »Wir sind das Meer
und das Meer ist ganz allein!«
Liam sagt: »Wir wollen den Sturm, die Flut,
des Meeres Mut in uns befreien!«
ein kleines rotes Boot liegt am Ufer
ich sage: »Segel hoch, der Westwind weht!«
die Wellen glucksen lustig an der Bordwand
Liam ruft: »Ahoi! Wir fahren zur See!!!«
vom Ausguck her das blaue Meer
der Ozean ein roter Kahn der
ein Segelboot die große Flut
Liam sagt: »Seemanns Braut ist die See!«
Liam sagt: »Wir sind das Meer
und das Meer ist ganz allein!«
Liam sagt: »Wir wollen den Sturm, die Flut,
des Meeres Mut in uns befreien!«
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