 östliche Vorstadt. Wortwitz. Spielfreude und Tanz auf den Weserwiesen: Das nennt man „Stadtteillust". Auf der Sommerparty unterhalb des Bürgerhauses kamen am Sonntag Kinder und Erwachsene gleichermaßen auf ihre Kosten...Der Bremer Liedermacher Michael Zachcial alias "Herr Zaches" machte den Auftakt. Er und sein Partner sind als Duo „Zaches & Zinnober" in ganz Deutschland bekannt. Sie singen von unglaublichen Abenteuern und Geschichten, die sie „selbst kaum glauben". Besonders bei den Kindern kommt die handgemachte Musik, die sich Eltern auch ohne Kinder heimlich anhören, gut an.
Der Musiker Michael Zachcial aus der Neustadt, dessen Kleidungsstücke genauso schön schräg aussehen wie seine geistreichen Lieder klingen, hat das Talent, generationsübergreifend zu begeistern. „Man muss das Publikum fesseln", sagt er. „Wenn ich es nicht fessele, habe ich Pech gehabt, nicht die Zuhörerinnen." Der Virtuose schreibt alle Texte selbst. Zur Stadtteillust kam er solo. Weil „Herr Zinnober" gerade auf einem Workshop am Bodensee war, konnte er nicht mit dabei sein. Michael Zachcial trug Lieder vor, die unter anderem von der „Zaches & Zinnober" -CD „Frech vom Blech - Sahne für die Ohren" stammen. Viele Kinder sangen jede Strophe mit und tanzten vor der Bühne. So auch die sechsjährigen Zwillinge Finja und Maj aus dem Viertel. „Wir haben von ihm eine CD und eine Kassette zu Hause" sagte Finja, als „Drachen fressen keine Indianer" zu hören war. Bei dem Lied mit philosophischem Hintersinn hörten viele Erwachsene aufmerksam zu. „Der ist ein Bänkelsänger, auf modern gemacht", sagte Hartwig Riedemann. „Kinder sind wunderbare Ansprechpartner", sagte Michael Zachcial nach seinem Auftritt. „Die künstlerische Sichtweise der Welt ist immer eine Spielerische", beantwortet er die Frage, wie er zu seinen Ideen kommt. Seine Performance sei eine Mischung aus Musik, Text, Pantomime, Komposition und dem Vortrag. Das eine kommentiere oder verfremde das andere und das in einem bunten Wechsel......
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