Interview mit Zaches & Zinnober (Schülerzeitung)

Logbuch | 12. August 2010 |

Kennt ihr auch die Lieder von Zaches und Zinnober? Da gibt es zum Beispiel das Lied „Zucker und Zimt“ oder „ Oijoijoi“. Die beiden Musiker waren im März 2010 in der Grundschule Obenstrohe zu Gast. Anneke, Mayra, Lena und Hannes haben sie einmal für euch interviewt.

Wie lange macht ihr schon gemeinsam Musik?
Wir haben uns vor 20 Jahren im Tonstudio kennengelernt und haben dann angefangen, gemeinsam zu musizieren, mit selbst ausgedachten Liedern.

Könnt ihr von der Musik leben?
Sehen wir etwa unteremährt aus? – Ja, wir können davon leben.

Wie viele Auftritte hattet ihr schon?
Das haben wir schon lange nicht mehr gezählt. Wir arbeiten ja schon seit 20 Jahren zusammen. Davor haben wir auch schon Auftritte gehabt, als Jugendliche bei Schulfesten oder solchen Veranstaltungen. Heute machen wir im Jahr so 80 bis 100 Konzerte.

Wie alt seid ihr? Zusammen sind wir 90 und fast gleich alt.

Spielt ihr dann immer die gleiche Musik oder auch mal andere Lieder?
Nein, bei den zwei Veranstaltungen hier in der Schule. haben wir auch jeweils einige andere Lieder gespielt, weil die Kinder unterschiedlich alt waren und darauf  müssen wir natürlich Rücksicht nehmen. Es muss halt immer gut passen.

Habt ihr Kinder und singt ihr denen auch vor? Als unsere Kinder klein waren, haben wir ihnen vorgesungen. Das war unser erstes Testpublikum. Wenn die etwas nicht gut fanden, wurde es geändert.

Sind Zaches und Zinnober Künstlernamen? Ja. Es gibt eine Geschichte, die heißt „Klein Zaches und Zinnober“. Das ist ein bisschen so wie bei „Dick und Doof – aber so wollten wir nicht heißen und das gab es ja auch schon.

Zieht ihr zu den Kinderauftritten immer die gleichen Sachen an? Ja, schau mal auf die Autogrammkarte. Im Sommer fangen wir mit einem anderen Programm an. Das heißt „Konzert am Herd“. Da werden wir auch mit Töpfen Musik machen und uns Kochmützen aufsetzen.

Guckt ihr auch mal etwas von berühmten Musikern ab?  Noch berühmter als wir? Nein, wir machen nichts nach. Für uns ist es einfach wichtig, nicht das gleiche zu machen, wie alle anderen.

Das Interview zum AnhörenVielen Dank für das Interview.

Quelle: Schülerfloh – Die Zeitschrift von Kindern für Kinder – Obenstrohe , August 2010 –